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Alles über Schulterarthrose: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten
Einführung in die Schulterarthrose (Omarthrose)
Definition und Krankheitsverlauf
Schulterarthrose, medizinisch als Omarthrose bezeichnet, ist eine degenerative Erkrankung des Schultergelenks, bei der der Gelenkknorpel langsam abgebaut wird. Bei einer Omarthrose reiben die Knochen im Schultergelenk aufeinander, was erhebliche Schulterschmerzen verursacht. Mit fortschreitender Arthrose nehmen Beweglichkeit und Belastbarkeit der Schulter ab, was die alltäglichen Aktivitäten stark einschränken kann. Schmerzen und Entzündungen begleiten diesen Prozess. Die Erkrankung entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum und verläuft schleichend, wobei die Symptome im Laufe der Jahre zunehmend stärker werden.
Häufigkeit und betroffene Gruppen
Schulterarthrose ist im Vergleich zu anderen Gelenkarthrosen, wie etwa der Knie- oder Hüftarthrose, seltener. Sie betrifft vor allem ältere Menschen, da mit steigendem Alter der Knorpel altersbedingt verschleißt. Dieser Verschleiß kann zu chronischen Schmerzen führen. Jedoch können auch jüngere Personen, insbesondere nach Verletzungen oder dauerhafter Überlastung der Schulter, eine Arthrose entwickeln. Besonders gefährdet sind Personen, die wiederholt belastende Bewegungsabläufe ausführen oder an bestimmten Vorerkrankungen wie rheumatischen Erkrankungen leiden.
Ursachen der Omarthrose
Primäre vs. sekundäre Arthrose
Die Ursachen für Arthrose in der Schulter lassen sich in zwei Hauptgruppen einteilen:
- Primäre Schulterarthrose: Diese entsteht meist altersbedingt ohne erkennbare äußere Auslöser und betrifft häufig das Schultergelenk. Der Gelenkknorpel nutzt sich dabei durch natürliche Alterungsprozesse im Laufe der Jahre ab.
- Sekundäre Schulterarthrose: Hier liegen klar identifizierbare Auslöser zugrunde, wie z. B. frühere Knochenbrüche, Gelenkverletzungen, dauerhafte Überlastungen (beispielsweise bei bestimmten Sportarten oder Berufen), Entzündungen oder Erkrankungen wie Rheuma.
Risiko- und Einflussfaktoren
Mehrere Faktoren erhöhen das Risiko, an einer Schulterarthrose zu erkranken:
- Alter: Das Risiko steigt deutlich mit zunehmendem Alter.
- Übermäßige Belastung: Häufige, wiederholte Bewegungen oder schwere körperliche Arbeit können die Schulter überlasten.
- Verletzungen: Knochenbrüche, Verrenkungen und Bandverletzungen begünstigen Knorpelschäden.
- Genetische Veranlagung: Eine erbliche Komponente kann das Risiko beeinflussen.
- Vorliegende Erkrankungen: Entzündliche Gelenkerkrankungen wie Rheuma erhöhen das Arthroserisiko.

Symptome und Diagnose
Typische Anzeichen einer Schulterarthrose sind:
- Schmerzen: Anfangs meist nur bei Belastung, später auch in Ruhe oder nachts.
- Bewegungseinschränkungen: Die Beweglichkeit des Arms nimmt ab, vor allem das Heben oder Drehen des Schultergelenks wird schwieriger.
- Kraftverlust: Betroffene bemerken oft, dass sie alltägliche Aufgaben wie das Anheben von Gegenständen schlechter ausführen können.
- Klicken oder Knirschen: Beim Bewegen der Schulter können Geräusche auftreten.
- Schwellungen und Entzündungen: Zeitweise kann das Gelenk anschwellen und warm werden. Schmerzen und Schwellungen gehen oft Hand in Hand.
Diagnoseverfahren und Bildgebung
Die Diagnose beginnt mit einem ausführlichen Arztgespräch zur Erhebung der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung. Dabei prüft der Arzt / die Ärztin unter anderem die Mobilität, Tastbefunde und eventuelle Fehlstellungen.
Zur weiteren Abklärung und Bestätigung der Diagnose kommen meist folgende bildgebende Verfahren zum Einsatz:
- Röntgen: Zeigt Veränderungen des Gelenkspalts, Knochenanbauten (Osteophyten) und Knochendichte.
- MRT (Magnetresonanztomographie): Ermöglicht die detaillierte Beurteilung von Knorpel, Weichteilen und Entzündungen im Schulterbereich. Patient:innen können so gezielt behandelt werden.
- Ultraschall: Dient zur Darstellung von Weichteilstrukturen wie Sehnen und Muskeln.
Mit dieser Diagnostik kann der Schweregrad der Arthrose eingeschätzt und die passende Therapie ausgewählt werden.
Die Rolle der Rotatorenmanschette bei Arthrose in der Schulter
Die Rotatorenmanschette ist ein bedeutsamer Muskel- und Sehnenkomplex, der das Schultergelenk stabilisiert und unterstützt. Bei einer Omarthrose kann eine geschwächte oder verletzte Rotatorenmanschette den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Übungen zur Kräftigung der Rotatorenmanschette sind daher essenziell, um die Stabilität des Schultergelenks zu gewährleisten und die Symptome der Arthrose zu lindern. Dadurch kann die Funktionsfähigkeit des Arms verbessert werden, selbst wenn das Gelenk bereits von Arthrose betroffen ist.
Behandlungsmöglichkeiten
Konservative Therapien
Ziel der Behandlung ist es, Beschwerden zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und einen operativen Eingriff möglichst lange hinauszuzögern. Folgende konservative Therapieansätze stehen zur Verfügung:
- Physiotherapie: Gezielte Übungen stärken die Muskulatur und erhalten die Mobilität.
- ACP-Therapie: Moderne Eigenblutbehandlung, die körpereigene Wachstumsfaktoren nutzt, um Entzündungen zu reduzieren und die Regeneration des Schultergelenks zu fördern.
- Schmerz- und Entzündungshemmer: Zur Linderung akuter Schulterschmerzen.
- Injektionen: Kortison oder Hyaluronsäure wird direkt ins Gelenk gespritzt, um Entzündung und Schmerz zu reduzieren.
- Kälte- / Wärmeanwendungen: Unterstützen die Schmerzlinderung und fördern die Durchblutung.
- Lebensstilanpassungen: Schonung der Schulter und optimierte Alltagsbewegungen, um die Belastung des Gelenks zu verringern.

Bedeutung der Physiotherapie bei Arthrose in der Schulter
Die Physiotherapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung von Schulterarthrose und zielt darauf ab, die Mobilität des Schultergelenks zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Durch gezielte Übungen können die Muskeln rund um das Gelenk gestärkt werden, was die Belastung auf den Gelenkknorpel reduziert. In Fällen von Omarthrose ist es entscheidend, den Therapieplan an die Bedürfnisse des Patienten bzw. der Patientin anzupassen, um den Behandlungserfolg sicherzustellen. Nach operativen Eingriffen kann Physiotherapie eine wertvolle Unterstützung sein, um den Heilungsprozess zu fördern und die Funktion des Arms wiederherzustellen.
Operative Eingriffe und Prothesen
Wenn konservative Maßnahmen nicht mehr ausreichen und die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist, kann eine Operation in Erwägung gezogen werden. Zu den gängigen operativen Verfahren zählen:
- Minimal-invasive Eingriffe (Arthroskopie): Entfernung von störenden Gewebeteilen oder Glättung des Knorpels.
- Schulterprothesen: Austausch des erkrankten Schultergelenks durch eine künstliche Schulter. Moderne Implantate ermöglichen eine gute Schmerzlinderung und Beweglichkeit, vor allem im mittleren bis fortgeschrittenen Stadium der Arthrose.
- Teilprothesen oder Oberflächenersatz: Diese Verfahren erhalten portionsweise Teile des natürlichen Gelenks und kommen vor allem bei jüngeren Patient:innen infrage.
Die Entscheidung zur Operation wird individuell getroffen – abhängig von Schmerzintensität, Funktionseinschränkung, Alter und den Erwartungen der Patient:innen.
Vertiefte Informationen zu chirurgischen Eingriffen und Schulterprothesen
Sollten konservative Therapien nicht ausreichen, kann eine Operation notwendig werden. Diese zielt darauf ab, Beschwerden zu lindern und die Funktion des Schultergelenks wiederherzustellen. Prothesen kommen besonders zum Einsatz, wenn der Gelenkverschleiß stark fortgeschritten ist und der Oberarmkopf nicht mehr flüssig in der Gelenkpfanne gleiten kann. Moderne Schulterprothesen bieten vielen Patient:innen die Möglichkeit, ihre Lebensqualität erheblich zu steigern. Dennoch sind alle chirurgischen Eingriffe mit Risiken verbunden. Eine Operation erfordert daher eine sorgfältige Abwägung, wobei der Patient bzw. die Patientin aktiv in die Entscheidungsfindung eingebunden wird. Häufig stellt eine Prothese die letzte Maßnahme dar, um Symptome zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen.
Prävention und Lebensstil
Wichtigkeit der frühzeitigen Behandlung
Je früher Schulterarthrose erkannt und behandelt wird, desto besser lässt sich das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen und die Beweglichkeit erhalten. Regelmäßige ärztliche Untersuchungen und eine sofortige Abklärung bei ersten Schulterschmerzen sind daher entscheidend.
Leiden Sie unter Schulterbeschwerden oder haben die Diagnose Schulterarthrose erhalten? Finden Sie jetzt eine geeignete Fachärztin oder einen Facharzt in Ihrer Nähe und informieren Sie sich über moderne, natürliche Behandlungsmöglichkeiten wie die ACP-Therapie.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was sind die Hauptursachen für Schulterarthrose?
- Alterungsprozesse: Mit zunehmendem Lebensalter steigt das Risiko, dass die Knorpelschicht im Schultergelenk verschleißt.
- Überbelastung und Fehlbelastung: Wiederkehrende oder übermäßige Belastungen, beispielsweise durch Sportarten wie Tennis oder Handball, führen zu einer frühzeitigen Abnutzung.
- Verletzungen und Traumata: Knochenbrüche, Sehnenrisse oder Luxationen im Bereich der Schulter können die Entstehung einer Arthrose begünstigen.
- Fehlstellungen: Angeborene oder erworbene Fehlstellungen im Schultergelenk erhöhen die Abnutzungsgefahr.
- Rheumatische Erkrankungen: Entzündliche Erkrankungen wie Rheumatoide Arthritis können ebenfalls zur Arthrose-Entwicklung beitragen.
Welche Symptome sind typisch für Schulterarthrose?
- Schmerzen in der Schulter: Anfangs treten sie meist nur bei Belastung oder bestimmten Bewegungen auf, später auch in Ruhephasen und nachts.
- Bewegungseinschränkungen: Die Schulter fühlt sich steif an, bestimmte Bewegungen wie das Heben des Arms über den Kopf werden zunehmend schwieriger.
- Kraftverlust: Besonders beim Heben oder Tragen von Gegenständen kann ein deutlicher Kraftverlust bemerkbar sein.
- Reibungs- und Knackgeräusche: Diese entstehen durch die Unebenheiten des verschlissenen Knorpels im Gelenk.
- Schwellung und Entzündung: Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu Schwellungen und einer lokalen Erwärmung kommen.
Wie wird Arthrose in der Schulter diagnostiziert?
- Röntgenuntersuchung: Sie zeigt Veränderungen im Gelenkspalt, knöcherne Ausziehungen (Osteophyten) und das Ausmaß des Knorpelabbaus.
- Magnetresonanztomographie (MRT): Mit dem MRT können Knorpel, Sehnen und andere Weichteile detailliert beurteilt werden. Besonders wichtig ist dies, um Begleitverletzungen wie Rotatorenmanschettenrisse auszuschließen.
- Ultraschall (Sonographie): Ergänzt die Diagnostik, vor allem bei Weichteilveränderungen oder Flüssigkeitsansammlungen.
Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie mit ACP bei der Behandlung von verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen, vor allem bei Arthrose, Sportverletzungen und Rückenschmerzen, wodurch sie sich als eine sehr effektive und natürliche Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden etabliert hat:
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