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PRP-Behandlung: Wie Platelet-Rich Plasma die Heilung unterstützt
26/5/2026
PRP-Behandlung: Was Sie über plättchenreiches Plasma wissen sollten
PRP – kurz für „Platelet-Rich Plasma“ oder plättchenreiches Plasma – ist ein modernes, biologisches Verfahren, das körpereigene Wachstumsfaktoren nutzt, um Heilungsprozesse gezielt zu unterstützen. Dabei wird aus dem Eigenblut der Patient:innen ein konzentriertes Plasma gewonnen, das regenerative Vorgänge im Gewebe fördern kann.
PRP-Behandlungen finden in unterschiedlichen medizinischen Fachgebieten Anwendung und richten sich an Menschen mit ganz verschiedenen Anliegen. In der Orthopädie steht PRP vor allem bei Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden im Fokus: etwa bei Arthrose, chronischen Schmerzen oder eingeschränkter Beweglichkeit. Hier kann PRP helfen, Entzündungen zu reduzieren, Schmerzen zu lindern und die Regeneration des Gewebes zu fördern.
In der ästhetischen Medizin wird PRP zunehmend zur Hautverjüngung und bei Haarausfall eingesetzt. Die natürlichen Wachstumsfaktoren im Plasma regen die Zellneubildung an, verbessern die Hautstruktur und können das Haarwachstum stimulieren – ganz ohne synthetische Wirkstoffe oder invasive Eingriffe.
Ob zur Unterstützung der Gelenkgesundheit oder zur Förderung eines frischen Hautbilds: PRP bietet eine sanfte, gut verträgliche Möglichkeit, die körpereigenen Heilungsprozesse gezielt zu aktivieren.
PRP im Überblick
▪ Biologisches Verfahren zur Behandlung von Gelenkschmerzen, z. B. bei Knie- oder Schulterbeschwerden
▪ Nutzung körpereigenen Plasmas zur Förderung von Heilung und Regeneration
▪ Enthält konzentrierte Wachstumsfaktoren zur Aktivierung regenerativer Prozesse
▪ Zunehmend etabliert in der regenerativen und ästhetischen Medizin
▪ Lindert Schmerzen, reduziert Entzündungen und beschleunigt die Heilung
PRP ist ein innovatives, gut verträgliches Verfahren, das die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers gezielt unterstützt. Für viele Patient:innen stellt es eine biologische und risikoarme Behandlungsoption dar, sowohl bei orthopädischen Beschwerden als auch in der ästhetischen Medizin.
In diesem Blogartikel erhalten Sie einen Überblick über die Vorteile einer PRP-Therapie. Nutzen Sie unsere Arztsuche, um eine geeignete Facharztpraxis in Ihrer Nähe zu finden und einen Beratungstermin für Ihre individuelle Behandlung zu vereinbaren.
Was bedeutet PRP?
Was ist PRP?
PRP steht für „Platelet Rich Plasma“, also plättchenreiches Plasma. Die Therapie nutzt das körpereigene Plasma der Patient:innen, um natürliche Heilungsprozesse gezielt zu unterstützen. Da ausschließlich körpereigene Bestandteile verwendet werden, ist das Risiko für allergische Reaktionen oder Abstoßungen äußerst gering.
Herstellung von PRP
Für die PRP-Gewinnung wird eine kleine Menge Blut entnommen und in einer Zentrifuge aufbereitet. Dabei werden die Blutbestandteile getrennt, sodass ein Plasma mit hoher Thrombozytenkonzentration entsteht. Diese Blutplättchen sind entscheidend für die regenerative Wirkung von PRP.
Die Wirkung der Wachstumsfaktoren im PRP
Wachstumsfaktoren spielen eine zentrale Rolle in der PRP-Therapie. Sie sind essenziell für die Regeneration von Gewebe, das Zellwachstum und die Heilung von Verletzungen und erfüllen viele unterschiedliche Aufgaben im menschlichen Körper. Darunter sind beispielsweise:
- PDGF (Plättchen-abgeleiteter Wachstumsfaktor): unterstützt unter anderem die Zellteilung und die Bildung neuer Blutgefäße
- TGF-β (transformierender Wachstumsfaktor): steuert unter anderem die Zellproliferation und hilft bei der Wundheilung
- VEGF (Gefäßendothelialer Wachstumsfaktor): regt unter anderem die Neubildung von Blutgefäßen an und verbessert die Durchblutung von Geweben
- EGF (Epidermaler Wachstumsfaktor): spielt eine zentrale Rolle in der Hautregeneration
Diese Wachstumsfaktoren sind die biologischen Auslöser für Reparatur- und Regenerationsprozesse – ohne sie wäre PRP in der modernen Medizin und Ästhetik nicht denkbar.
Einsatzbereiche von PRP
Die Anwendung von PRP (plättchenreichem Plasma) hat sich insbesondere in der Orthopädie und Sportmedizin etabliert. Die darin enthaltenen Wachstumsfaktoren unterstützen gezielt die körpereigenen Heilungsprozesse bei Verletzungen und Entzündungen des Bewegungsapparates.
In der Sportmedizin kommt PRP seit Jahren erfolgreich zum Einsatz. Es fördert die Regeneration bei Sehnenreizungen, Muskelverletzungen und degenerativen Gelenkveränderungen – mit dem Ziel, die Heilung zu beschleunigen und Beschwerden nachhaltig zu lindern.
Die Vorteile der PRP-Therapie:
- Unterstützung der natürlichen Geweberegeneration
- Reduktion von Schmerzen und Entzündungen
- Verringerung des Bedarfs an medikamentöser Behandlung
Insbesondere bei aktiven Menschen und Leistungssportler:innen zeigt sich eine verkürzte Genesungszeit nach Überlastungsschäden oder Verletzungen. PRP trägt dazu bei, die Funktion des betroffenen Gewebes wiederherzustellen und die Belastbarkeit zu verbessern.
Unterscheidung der PRP-Arten
PRP ist nicht gleich PRP: Je nach Zusammensetzung unterscheidet sich der Anteil an weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Diese Unterschiede ermöglichen eine gezielte und indikationsspezifische Anwendung.
- Leukozytenarmes PRP enthält nur wenige weiße Blutkörperchen und wird besonders bei der Behandlung von chronischen Entzündungszuständen wie Arthrose verwendet.
- Leukozytenreiches PRP weist einen höheren Anteil an weißen Blutkörperchen auf und eignet sich besonders für orthopädische Anwendungen sowie bei orthopädischen Erkrankungen an weichen Gewebeteilen wie Sehnen und Muskeln.
Die Wahl der PRP-Variante erfolgt individuell und orientiert sich an der jeweiligen medizinischen Fragestellung sowie den Bedürfnissen der Patientin oder des Patienten.
PRP in der Orthopädie: Natürliche Unterstützung für Gelenke und Muskeln
Bei Gelenkbeschwerden wie Arthrose oder muskulären Überlastungssyndromen kann PRP eine wertvolle therapeutische Ergänzung sein. Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren fördern die Regeneration des Gewebes und unterstützen die körpereigene Heilung – ganz ohne künstliche Zusatzstoffe.
Ärzt:innen nutzen PRP gezielt, um die Funktion von Gelenken zu verbessern, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten.
Forschung und Resultate
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit von PRP in verschiedenen medizinischen Bereichen. In der ästhetischen Medizin zeigt sich eine Verbesserung der Hautstruktur und Elastizität, ebenso wie positive Effekte bei beginnendem Haarausfall.
In der Orthopädie bestätigen Forschungsergebnisse die regenerative Wirkung bei Verletzungen und degenerativen Erkrankungen wie Arthrose. Eine Auswahl relevanter Studien finden Sie unter Referenzen.
Die PRP-Therapie gilt als gut verträglich und wird von Patient:innen aufgrund ihrer natürlichen Wirkweise geschätzt. Da ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden, ist das Risiko für Nebenwirkungen oder Unverträglichkeiten äußerst gering.

PRP-Anwendung in der Orthopädie
Die PRP-Therapie hat sich als effektive Methode zur Unterstützung der natürlichen Heilung in der Orthopädie etabliert. Studien und klinische Erfahrungen zeigen, dass PRP die Durchblutung im Gelenk fördert, entzündliche Prozesse hemmt und die Regeneration von Knorpel-, Sehnen- und Bandgewebe unterstützt.
Durch die gezielte Injektion in betroffene Gelenkregionen – etwa bei Beschwerden im Knie, in der Hüfte oder der Schulter – können degenerative Veränderungen verlangsamt und die Beweglichkeit verbessert werden. Besonders bei chronischen Beschwerden, wie Rückenschmerzen, bei denen konventionelle Therapien nicht den gewünschten Erfolg bringen, stellt PRP eine vielversprechende Alternative dar.
Einsatz von PRP bei Gelenkerkrankungen
Die PRP-Behandlung wird zunehmend bei der Behandlung von Arthrose – einer der häufigsten Gelenkerkrankungen, die mit dem Abbau von Gelenkknorpel und schmerzhaften Bewegungseinschränkungen einhergeht. Durch die Injektion von aufbereitetem Eigenblut direkt in das betroffene Gelenk wird die Regeneration des Knorpelgewebes angeregt und die Entzündungsneigung deutlich reduziert. Dies führt nicht nur zu einer spürbaren Schmerzlinderung, sondern auch zu einer Verbesserung der Gelenkfunktion.
Besonders bei frühzeitig diagnostizierter Arthrose kann PRP helfen, operative Eingriffe hinauszuzögern oder sogar zu vermeiden. Erfahrungen aus der Praxis zeigen: PRP kann Entzündungen im Gelenk gezielt beeinflussen und Beschwerden deutlich lindern.
Viele Patient:innen berichten von einer spürbaren Verbesserung ihrer Lebensqualität. Auch wissenschaftliche Studien bestätigen den Nutzen der PRP-Therapie als sinnvolle Ergänzung zu bewährten Behandlungsmethoden.

PRP in der ästhetischen Medizin
Neben dem etablierten Einsatz bei Arthrose, Rückenschmerzen und Sportverletzungen findet die PRP-Therapie auch in der ästhetischen Dermatologie Anwendung und basiert dabei auf dem gleichen Prinzip: der gezielten Nutzung körpereigener Wachstumsfaktoren zur natürlichen Regeneration.
In der ästhetischen Medizin wird PRP zur Hautverjüngung („Vampir-Lifting“) und bei Haarausfall eingesetzt. Die Behandlung ist zu 100 % biologisch, kommt ohne Fremdstoffe oder chemische Zusätze aus und unterstützt die Hauterneuerung sowie die körpereigene Kollagen- und Hyaluronsäureproduktion auf sanfte Weise.
Dank ihrer guten Verträglichkeit und dem natürlichen Wirkansatz ist PRP eine moderne Alternative für alle, die auf nachhaltige Ergebnisse und minimale Nebenwirkungen Wert legen.
Mehr zur ACP-Therapie in der Ästhetik erfahren Sie hier.
Ablauf einer PRP-Therapie
Eine PRP-Behandlung erfolgt in drei einfachen Schritten: Blutentnahme, Aufbereitung und Injektion – schnell, steril und gut verträglich.

Blutentnahme
Zu Beginn der PRP-Behandlung wird dem Patienten bzw. der Patientin (mindestens) 15 ml Blut aus der Armvene entnommen. Dieser Schritt bildet die Grundlage für die Gewinnung der körpereigenen Wirkstoffe, die später bei der PRP-Therapie eingesetzt werden.

Aufbereitung des Bluts
Das entnommene Blut wird in einer speziellen Zentrifuge verarbeitet. Dabei werden die einzelnen Bestandteile des Bluts – darunter rote und weiße Blutkörperchen sowie das Plasma – voneinander getrennt und das für die Behandlung relevante plättchenreiche Plasma (PRP) konzentriert. Es enthält wichtige Wachstumsfaktoren, die die natürliche Geweberegeneration unterstützen.

Injektion und Nachsorge
Das aufbereitete PRP wird gezielt in die betroffene Stelle injiziert. Je nach Anwendungsgebiet sollte im Anschluss eine Kühlung oder eine unterstützende Salbenbehandlung erfolgen. Eine PRP-Behandlung dauert in der Regel zwischen 30 und 60 Minuten und sollte mehrfach durchgeführt werden.
Mögliche Nebenwirkungen
Da PRP aus dem eigenen Blut gewonnen wird, gilt die Behandlung als besonders gut verträglich. Nebenwirkungen sind selten und meist mild. In Einzelfällen kann es nach der Injektion zu Rötungen, Schwellungen oder einem leichten Druckgefühl kommen. Auch kurzfristige Schmerzen an der Einstichstelle sind möglich. Infektionen treten nur sehr selten auf.
Schwere allergische Reaktionen oder Komplikationen sind äußerst unwahrscheinlich, da ausschließlich körpereigene Substanzen verwendet werden.
Vorbereitung und Nachsorge bei PRP-Therapien
Eine sorgfältige Vorbereitung trägt zum Behandlungserfolg bei. In Absprache mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt sollten blutverdünnende Medikamente etwa eine Woche vor dem Termin abgesetzt werden. Achten Sie zudem auf eine gute Flüssigkeitszufuhr.
Nach der Behandlung empfiehlt es sich, die behandelten Bereiche sanft zu kühlen und für kurze Zeit zu schonen. Verzichten Sie für mindestens 24 Stunden auf Sport, intensive körperliche Belastung sowie Sauna oder direkte Sonneneinstrahlung.
In der Regel sind Patient:innen bereits kurz nach der PRP-Behandlung wieder alltagstauglich und können ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Was kostet eine PRP-Behandlung?
Die Kosten für eine PRP-Behandlung können je nach Verfahren, Umfang und individueller Therapieplanung variieren. In der Regel beginnen die Preise pro Anwendung bei etwa 120 Euro. Häufig sind mehrere Sitzungen notwendig, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, insbesondere bei Gelenkerkrankungen oder Rückenschmerzen.
Gesetzliche Krankenkasse übernehmen die Kosten in der Regel nicht. Private Krankenversicherungen prüfen eine mögliche Erstattung im Einzelfall. Es empfiehlt sich, vor Beginn der Behandlung Rücksprache mit dem behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin zu halten.
Einige Praxen bieten PRP im Rahmen kombinierter Therapiekonzepte an, wodurch sich die Kosten pro Sitzung reduzieren können. Zudem kommen zunehmend standardisierte Behandlungsprotokolle zum Einsatz, die eine gute Balance zwischen Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit ermöglichen – bei gleichzeitig individueller Anpassung an die Bedürfnisse der Patientin oder des Patienten.

Perspektiven der PRP-Behandlung
Neueste Forschungsergebnisse: Die Zukunft der PRP-Behandlung
Die PRP-Therapie steht im Fokus intensiver Forschung. Fortschritte in der Aufbereitungstechnik erweitern kontinuierlich das therapeutische Spektrum. Aktuelle Studien untersuchen den Einsatz von PRP bei komplexen Krankheitsbildern, etwa in der Zahnmedizin oder bei chronischen Wunden. Besonders vielversprechend ist die Verwendung von PRP zur Unterstützung der Heilung nach chirurgischen Eingriffen.
Optimierte PRP-Aufbereitungstechniken
Moderne PRP-Systeme ermöglichen eine höhere Konzentration von Blutplättchen und steigern damit die Wirksamkeit der Behandlung – ein bedeutender Fortschritt in der regenerativen Medizin.
PRP-Behandlung im Vergleich zu anderen Therapieansätzen
Besprechen Sie individuell mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, welche Behandlungsmethode bei Ihren Beschwerden die richtige ist.
Neben der PRP-Therapie gibt es andere Therapie- und Behandlungsansätze, die – je nach zugrundeliegenden Beschwerden – infrage kommen:
Stammzellentherapie
Im Gegensatz zur PRP-Therapie nutzt die Stammzellentherapie die Fähigkeit der Stammzellen, die Aufgaben verschiedener Arten von Gewebszellen, wie Muskel-, Knorpel- oder Hautzellen, regenerativ zu unterstützen. Diese Zellen können beschädigtes Gewebe reparieren und die Heilung fördern. Beispielsweise lassen sich für die Behandlung einer Arthrose im Knie Stammzellen aus dem Unterfettgewebe gewinnen und unterhalb der Kniescheibe injizieren. Stammzellen können auch in der ästhetischen Medizin, etwa beim Facelifting, eingesetzt werden. Für die Durchführung ist eine kleine Operation, meist ein ambulanter Eingriff, notwendig, um die Zellen aus dem körpereigenen Fettgewebe zu entnehmen. Die Kosten sind deutlich höher als die der PRP-Therapie.
Mesotherapie
Die Mesotherapie setzt auf eine Injektion von niedrigdosierten sowie homöopathischen Medikamenten und berücksichtigt dabei die verschiedenen Reflexzonen des Körpers sowie Kenntnisse der Akupunktur. Die Mesotherapie versteht sich als Teil der Alternativmedizin und wird bei der Behandlung von Sportverletzungen, Arthrose, Asthma und der Ästhetik eingesetzt. Eine medizinische Wirksamkeit konnte bislang jedoch nicht belegt werden.
Steroidinjektionen
Steroidinjektionen werden häufig bei der Behandlung von Gelenk- oder Sehnenverletzungen sowie Entzündungen eingesetzt. Ein Beispiel dafür sind Kortisoninjektionen, die lokal in den entzündeten oder schmerzhaften Bereich gespritzt werden und gegen die Symptome wirken, jedoch nicht direkt gegen die Ursache. Bei Kniegelenksarthrose, Rückenschmerzen und Nervenwurzelschmerzen gehören Steroidinjektionen zum Standardverfahren. Obwohl die Behandlung oft nur eine kurzfristige Verbesserung der Symptome verschafft, können mit der Gabe von Kortison starke Nebenwirkungen auftreten.
Zukunftsvisionen in der Medizin
Die PRP-Zubereitung wird zunehmend individuell auf die Bedürfnisse der Patient:innen abgestimmt: ein zentraler Aspekt der personalisierten Medizin. PRP kann als sanfte, unterstützende Maßnahme zur natürlichen Heilung und Regeneration eine wichtige Rolle in ganzheitlichen Therapieansätzen übernehmen.
Die Integration von PRP in bestehende medizinische und therapeutische Konzepte zeigt vielversprechende Ergebnisse, insbesondere durch interdisziplinäre Zusammenarbeit. In Bereichen wie Dermatologie, Orthopädie, Sportmedizin und ästhetischer Medizin wird PRP zunehmend als ergänzende Therapie eingesetzt. Diese Kombination mit bewährten Verfahren ermöglicht maßgeschneiderte und effektivere Behandlungsergebnisse.

PRP-Therapie: Biologische Option mit wachsender klinischer Relevanz
Obwohl es nach wie vor kritische Stimmen zur Evidenzlage und zur Standardisierung der Anwendung gibt, hat sich die Behandlung mit PRP, insbesondere die ACP-Therapie, in der orthopädischen Praxis als sichere und gut verträgliche Option bewährt. Sie nutzt körpereigene Wachstumsfaktoren zur gezielten Unterstützung regenerativer Prozesse und bietet vor allem bei degenerativen Gelenkerkrankungen oder Sehnenreizungen eine sinnvolle Ergänzung zu konservativen und operativen Maßnahmen.
Die Studienlage zur ACP-Therapie hat sich in den letzten Jahren spürbar gefestigt und liefert zunehmend überzeugende Ergebnisse, insbesondere bei Kniearthrose und chronischen Sehnenbeschwerden. Viele Patient:innen berichten von einer spürbaren Schmerzreduktion und einer verbesserten Gelenkfunktion bei gleichzeitig minimalem Nebenwirkungsrisiko.
Als zu 100 % biologische Therapieform fügt sich ACP nahtlos in ein ganzheitliches Behandlungskonzept ein. Sie kommt ohne Medikamente oder Fremdstoffe aus, ist gut verträglich und birgt kaum Risiken. Damit stellt sie einen modernen, regenerativen Ansatz dar, der nicht nur Symptome lindert, sondern die körpereigene Heilung gezielt unterstützt und so in vielen Fällen dazu beitragen kann, invasive Eingriffe hinauszuzögern oder sogar zu vermeiden. Auch für Patient:innen, für die das Nebenwirkungsspektrum von Kortikosteroidinjektionen (z. B. Osteoporose, Immunsuppression, Entgleisung des Diabetes mellitus, erhöhte Thromboseneigung, Hautatrophie) ein unakzeptables Risiko sind, stellt die ACP-Therapie eine gut verträgliche Behandlungsmöglichkeit dar.
Wenn Sie mehr über die ACP‑Therapie erfahren oder herausfinden möchten, ob diese Behandlung auch für Sie geeignet ist, nutzen Sie unsere Arztsuche. Dort finden Sie schnell und einfach eine Praxis in Ihrer Nähe und können einen persönlichen Beratungstermin vereinbaren.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie unterscheiden sich PRP-Therapie und ACP-Therapie?
PRP (Platelet-Rich Plasma) und ACP (Autologes Conditioniertes Plasma) basieren auf dem gleichen Prinzip: körpereigenes Blut wird aufbereitet, um plättchenreiches Plasma zu gewinnen. Der Unterschied liegt meist in der zellulären Zusammensetzung und dem Herstellungsystem. Die ACP-Therapie wird mit dem ACP-System hergestellt, das die größten klinischen Erfahrungswerte nachweisen kann und durch sein Doppelspritzensystem eine sichere Aufbereitung ermöglicht.Beide Verfahren setzen Wachstumsfaktoren frei, die Heilung und Regeneration fördern.
Was ist plättchenreiches Plasma (PRP) und wie wird es hergestellt?
PRP ist ein Konzentrat aus Blutplättchen, das aus dem Eigenblut der Patient:innen gewonnen wird. Nach der Blutentnahme wird das Blut zentrifugiert, wodurch die Thrombozyten vom restlichen Blut getrennt und konzentriert werden. Diese enthalten Wachstumsfaktoren, die regenerative Prozesse im Gewebe aktivieren.
In welchen medizinischen Bereichen kommt PRP zum Einsatz?
PRP wird in der Orthopädie zur Behandlung von Gelenkbeschwerden, Rückenschmerzen, Sehnenreizungen und Arthrose eingesetzt. In der ästhetischen Medizin findet PRP Anwendung bei Hautverjüngung, Haarausfall und Narbenbehandlung. Weitere Einsatzbereiche sind die Zahnmedizin, Sportmedizin und Wundheilung.
Wie sicher ist die PRP-Behandlung und welche Risiken gibt es?
Da PRP aus körpereigenem Blut gewonnen wird, gilt die Therapie als sehr sicher und gut verträglich. Nebenwirkungen wie leichte Schwellungen oder Rötungen an der Injektionsstelle sind selten und meist vorübergehend. Das Risiko für allergische Reaktionen ist minimal, Infektionen können durch sterile Arbeitsweise vermieden werden.
Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen die Wirksamkeit von PRP?
Studien zeigen positive Effekte von PRP bei Kniearthrose, Tennisellenbogen und Hautverjüngung. Die Wirksamkeit hängt jedoch stark von der jeweiligen Indikation sowie der Konstitution des Patienten bzw. der Patientin ab.
Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie mit ACP bei der Behandlung von verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen, vor allem bei Arthrose, Sportverletzungen und Rückenschmerzen, wodurch sie sich als eine sehr effektive und natürliche Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden etabliert hat:
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