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Wirbelsäulenarthrose: Ursachen, Symptome und Therapie im Überblick
Was ist eine Wirbelsäulenarthrose?
Die Wirbelsäulenarthrose (medizinisch Spondylarthrose) beschreibt verschleißbedingte Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke). Mit zunehmendem Alter oder durch dauerhafte Überbelastung nutzt sich der Gelenkknorpel ab. Dadurch reiben die Gelenkflächen stärker aneinander, was Entzündungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen kann.
Typisch ist, dass die Beschwerden zunächst schleichend auftreten. Bei fortgeschrittener Arthrose strahlen die Schmerzen oft in andere Regionen des Rückens, der Arme oder Beine aus. Viele Betroffene erleben eine deutliche Einschränkung im Alltag.
Warum eine frühzeitige Behandlung bei Arthrose wichtig ist
Eine schnelle und gezielte Therapie kann das Fortschreiten der degenerativen Veränderungen in der Wirbelsäule verlangsamen. Ziele sind insbesondere:
- Schmerzen lindern
- Beweglichkeit erhalten
- Alltagsfunktionen verbessern
- Operationen möglichst vermeiden
Auch vorbeugende Maßnahmen wie Bewegung, Gewichtsreduktion und Rückentraining helfen, Beschwerden zu reduzieren und den Gelenkverschleiß günstig zu beeinflussen.
Degenerative Prozesse und ihre Auswirkungen
Wirbelsäulenarthrose entsteht häufig durch verschleißbedingte Veränderungen, bei denen sich die kleinen Wirbelgelenke nach und nach abnutzen. Besonders betroffen ist die Lendenwirbelsäule, da sie im Alltag viel Gewicht tragen muss.
Dieser Verschleiß führt oft zu Rückenschmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit, was viele Aktivitäten des täglichen Lebens erschwert. Mit der Zeit können die Veränderungen auch die Entstehung einer Spondylarthrose begünstigen, einer der häufigsten Formen von Arthrose im Bereich der Wirbelsäule.
Da die Erkrankung meist chronisch verläuft, ist eine frühzeitige und gezielte ärztliche Abklärung wichtig. So lassen sich Beschwerden besser lindern und die Beweglichkeit möglichst lange erhalten.

Ursachen der Wirbelsäulenarthrose
Primäre (altersbedingte) Ursachen
Bei vielen Menschen entsteht die Arthrose der Wirbelsäule im Rahmen eines natürlichen Alterungsprozesses. Der Knorpel wird fester, verliert an Elastizität und nutzt sich mit den Jahren stärker ab. Dadurch kommt es zu typischen Abnutzungserscheinungen wie Spondylose und Facettengelenksarthrose.
Sekundäre Ursachen
Neben dem Alter gibt es weitere Faktoren, die den Knorpelabbau beschleunigen können:
- Vorangegangene Verletzungen (z. B. Wirbelbrüche, Bandscheibenvorfälle)
- Angeborene Fehlstellungen wie Skoliose
- Übermäßige körperliche Belastung oder langjährige Fehlhaltungen
- Entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis
- Stoffwechselerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus)
- Übergewicht, das zu einer zusätzlichen mechanischen Belastung führt
Zusammenhang zwischen Spondylarthrose und Spondylose
Die Begriffe Spondylarthrose und Spondylose werden oft im Zusammenhang mit Wirbelsäulenerkrankungen verwendet. Beide beschreiben degenerative Veränderungen, die die Struktur und Funktion der Wirbelsäule betreffen können. Während Spondylarthrose den Verschleiß der Facettengelenke bezeichnet, bezieht sich Spondylose auf die verschleißbedingten Veränderungen der Bandscheiben. Diese Prozesse führen zu typischen Rückenbeschwerden und erfordern eine differenzierte Diagnostik, um passende Therapieansätze zu entwickeln. Patient:innen sollten über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten informiert werden, um eine effektive Behandlung zu gewährleisten.
Die Rolle der Bandscheiben bei Arthrose
Die Bandscheiben wirken als Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln. Werden sie dünner oder verlieren an Stabilität, erhöht sich der Druck auf die Wirbelgelenke. Besonders die Lendenwirbelsäule leidet unter solchen Belastungen. Dadurch kann sich der Verschleiß verstärken, was zu Rückenschmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit führt.
Risikofaktoren
Einige Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit für ein Facettensyndrom oder eine Wirbelsäulenarthrose (Spondylarthrose):
- Alter
- Familiäre Veranlagung
- Übergewicht
- Bewegungsmangel
- Schwache Rumpf- und Rückenmuskulatur
- Osteoporose oder andere Vorerkrankungen
Die Minimierung dieser Risikofaktoren, z. B. durch regelmäßige Bewegung, kann das Fortschreiten der Wirbelsäulenarthrose verlangsamen.
Die Bedeutung der Facettengelenke
Die kleinen Wirbelgelenke stabilisieren die Wirbelsäule und ermöglichen Bewegungen wie Beugen und Drehen. Durch Verschleiß kann es hier zu schmerzhaften Reibungen und Entzündungen kommen. Die Beschwerden werden häufig als Facettensyndrom bezeichnet und gehören zu den typischen Symptomen der Spondylarthrose.
Wie sie zur Arthroseentstehung beitragen
Die beweglichen Verbindungen zwischen den Wirbeln (Facettengelenke) sind anfällig für Abnutzung. Dadurch kann eine Facettengelenksarthrose entstehen, die oft mit entzündlichen Reaktionen einhergeht. Wenn die Gelenke in ihrer Funktion beeinträchtigt sind, führt dies häufig zu Schmerzen und einer reduzierten Beweglichkeit der Wirbelsäule. Patient:innen erleben typischerweise eine Verschärfung der Beschwerden bei bestimmten Bewegungen oder Belastungen des Rückens. Eine frühzeitige Therapie kann nicht nur die Schmerzen lindern, sondern auch die Progression der Erkrankung eindämmen.
Symptome bei Arthrose in der Wirbelsäule
Typische Beschwerden
- Chronische Rückenschmerzen, verstärkt bei Belastung
- Morgensteifigkeit, die im Tagesverlauf nachlässt
- Eingeschränkte Beweglichkeit
- Ausstrahlende Schmerzen in Arme oder Beine
- Muskelverspannungen durch Schonhaltungen
Viele Betroffene berichten über verstärkte Beschwerden bei längerem Sitzen, Stehen oder Wetterumschwüngen.

Diagnose: Wie wird die Arthrose der Wirbelsäule festgestellt?
Für eine genaue Diagnose stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung:
- Anamnese und körperliche Untersuchung
- Röntgen zur Darstellung typischer Arthrosezeichen (z. B. Gelenkspaltverschmälerung)
- MRT zur Beurteilung von Bandscheiben und Weichteilen
- CT zur detaillierten Darstellung knöcherner Veränderungen
- Labordiagnostik zum Ausschluss anderer Erkrankungen
Die Abgrenzung zu anderen Rückenerkrankungen wie Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalstenose ist wichtig, um eine passende Therapie zu wählen.
Behandlung der Wirbelsäulenarthrose
Eine Wirbelsäulenarthrose erfordert eine individuell abgestimmte Therapie, die für den Behandlungserfolg entscheidend ist. Patient:innen profitieren häufig von einer Kombination aus konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie, Schmerzmitteln und gezieltem Muskelaufbau. Falls konservative Therapien nicht ausreichen, können operative Verfahren wie die Denervation der Facettengelenke notwendig sein, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Konservative Therapie
In den meisten Fällen kann die Wirbelsäulenarthrose ohne Operation mit konservativen Maßnahmen behandelt werden. Dazu gehören:
- Physiotherapie zum Muskelaufbau und zur Stabilisierung
- Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente
- Wärme- oder Kälteanwendungen
- Manuelle Therapie
- Elektrotherapie, Ultraschall oder andere physikalische Maßnahmen
- Injektionen (z. B. Kortison) bei akuten Beschwerden
Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und die Beweglichkeit zu verbessern.
Operative Verfahren
Operationen werden nur erwogen, wenn konservative Maßnahmen nicht helfen oder neurologische Ausfälle auftreten. Mögliche Eingriffe sind:
- Denervation der Facettengelenke (Verödung schmerzleitender Nerven)
- Dekompression, wenn Nerven eingeengt sind
- Spondylodese (Versteifung), wenn das betroffene Segment stark instabil ist
ACP-Therapie bei Wirbelsäulenarthrose
Die ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma) ist ein modernes, biologisches Verfahren zur Behandlung von Arthrosebeschwerden, auch bei degenerativen Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule.
Wie funktioniert die ACP-Therapie?
- Es wird eine kleine Menge Blut entnommen.
- Dieses Blut wird zentrifugiert, sodass plättchenreiches Plasma (PRP) entsteht.
- Das konzentrierte Plasma enthält natürliche Wachstumsfaktoren, die Entzündungen regulieren und Heilungsprozesse unterstützen können.
- Das ACP wird anschließend in die schmerzhaften Bereiche injiziert.
Wie kann ACP bei Wirbelsäulenarthrose helfen?
- Reduktion von Entzündungen
- Verbesserung der lokalen Heilungsprozesse
- Linderung von Rückenschmerzen
- Unterstützung der Regeneration überlasteter Strukturen
Die Therapie ist minimal-invasiv, 100 % biologisch und wird ambulant durchgeführt.
Weitere Informationen zur ACP-Therapie
Prävention und Tipps zur Schmerzlinderung
Bei Rückenbeschwerden aufgrund von Arthrose in der Wirbelsäule können gezielte Übungen und einfache Anpassungen im Alltag viel dazu beitragen, die Belastung der Wirbelgelenke zu reduzieren und Schmerzen zu lindern.

Gezielte Übungen bei Schmerzen im Rücken
Eine regelmäßige Bewegungstherapie unterstützt die Wirbelsäule und hilft, das Fortschreiten der Arthrose zu verlangsamen. Empfehlenswerte Maßnahmen sind:
- Rückenschule und funktionelle Gymnastik
- Dehnübungen zur Förderung der Beweglichkeit
- Rückenfreundliche Sportarten wie Schwimmen, Radfahren, Nordic Walking oder Yoga
- Übungen zur Stabilisierung der Rumpfmuskulatur, um die Wirbelgelenke zu entlasten
Ein individuell abgestimmtes Trainingsprogramm, idealerweise gemeinsam mit Physiotherapeut:innen erarbeitet, ist besonders wirksam.
Alltagstipps für weniger Belastung
Neben regelmäßigen Übungen spielen auch Anpassungen im täglichen Leben eine wichtige Rolle:
- Übergewicht reduzieren, um die Wirbelsäule zu entlasten
- Ergonomisches Arbeiten, z. B. ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz oder bessere Sitzhaltung
- Richtiges Heben und Tragen, möglichst körpernah und aus den Beinen heraus
- Rauchstopp, da Nikotin die Durchblutung des Gewebes beeinträchtigt
- Stressabbau und Entspannungstechniken, um Verspannungen zu reduzieren
Diese Präventionsmaßnahmen helfen nicht nur, die Beschwerden zu lindern, sondern können auch das Fortschreiten der Arthrose verlangsamen. Oft führen bereits kleine Veränderungen im Alltag zu einer spürbaren Verbesserung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was genau ist die Wirbelsäulenarthrose?
Die Wirbelsäulenarthrose ist ein alters- oder belastungsbedingter Verschleiß der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke). Der Knorpel nutzt sich ab, was Schmerzen und Bewegungseinschränkungen auslösen kann.
Welche Symptome sind typisch?
Chronische Rückenschmerzen, Morgensteifigkeit, eingeschränkte Beweglichkeit sowie ausstrahlende Beschwerden in Arme oder Beine gehören zu den häufigsten Symptomen.
Kann eine Wirbelsäulenarthrose heilen?
Die strukturellen Veränderungen sind nicht rückgängig zu machen. Beschwerden können jedoch mit gezielten Therapien oft deutlich reduziert werden.
Wann wird eine Operation notwendig?
Eine OP ist nur dann sinnvoll, wenn konservative Therapien über längere Zeit keinen Erfolg bringen oder neurologische Beeinträchtigungen auftreten.
Eine Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt die Wirksamkeit der Eigenbluttherapie mit ACP bei der Behandlung von verschiedenen Erkrankungen und Verletzungen, vor allem bei Arthrose, Sportverletzungen und Rückenschmerzen, wodurch sie sich als eine sehr effektive und natürliche Alternative zu herkömmlichen Behandlungsmethoden etabliert hat:
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